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Philippinen: USA drohen mit Entzug der Militärhilfe

Manila. Auf Druck der USA hat die philippinische Regierung die Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen bei der Kampagne gegen Drogenhändler zugesagt. Das Außenministerium schrieb in einer am Sonntag an die Nachrichtenagentur AFP geschickten Mitteilung, die Regierung in Manila konzentriere sich derzeit auf die Ausmerzung von Drogen, bleibe aber der Rechtsstaatlichkeit verpflichtet. Präsident Rodrigo Duterte hatte im Mai sein Amt mit dem Versprechen übernommen, einen gnadenlosen Feldzug gegen Drogenhändler zu führen. Seitdem wurden Medienberichten zufolge bereits fast tausend Menschen getötet, die Polizei spricht von 550 getöteten Drogenkriminellen. Die US-Botschaft hatte Dutertes Regierung am Freitag gewarnt, dass die US-Militärhilfe für die Philippinen daran gekoppelt sei, dass das Land die Rechtsstaatlichkeit und die Menschenrechte respektiere. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.08.2016, Seite 1, Ausland

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