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Lufthansa II: UFO verlängert Frist

Frankfurt am Main. Die Lufthansa-Flugbegleiter bekommen mehr Zeit für die Abstimmung über den ausgehandelten Tarifabschluss. Die Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiterorganisation (UFO) verlängerte die Frist für die Urabstimmung um zwei Wochen bis zum 24. August. Hauptgrund ist die Komplexität der Materie. Es seien noch Fragen im Detail aufgetaucht, sagte UFO-Verhandlungsführer Nicoley Baublies am Freitag auf Anfrage. Die Fluggesellschaft und die Gewerkschaft hatten sich Anfang Juli unter der Leitung des Schlichters und ehemaligen brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck auf ein Tarifpaket geeinigt. Für die rund 19.000 Flugbegleiter sieht die Vereinbarung mehr Geld vor, ein neues System der Alters- und Übergangsversorgung sowie eine Beschäftigungsgarantie bis zum Jahr 2021. Die Einigung beendete einen von Streiks begleiteten Tarifstreit, der drei Jahre dauerte. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.08.2016, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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