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19.07.2016
- → Kapital & Arbeit
Internetbrowser Opera in chinesischer Hand
Oslo. Für umgerechnet 543 Millionen Euro kauft ein chinesisches Konsortium den Internetbrowser Opera. Die Unternehmen um den chinesischen Investmentfonds Golden Brick Silk Road übernähmen die mobile und die Desktop-Version des Browsers wie auch einige Apps und Lizenzen, teilte die norwegische Entwicklerfirma Opera Software am Montag mit.
Nicht übernommen werden demnach die Sparten für Werbung, Spiele und Fernsehen, die 2015 gut drei Viertel des Umsatzes von umgerechnet 558 Millionen Euro eingebracht hatten. Das chinesische Konsortium wollte ursprünglich Opera Software komplett übernehmen und dafür umgerechnet 1,1 Milliarden Euro zahlen. Dies gelang aber nicht, weil offenbar eine Frist versäumt wurde. (AFP/jW)
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