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Fusion: Betriebsrat der Deutschen Börse besorgt

Frankfurt am Main. Der Betriebsrat der Deutschen Börse dringt nach dem Nein der Briten zur Europäischen Union auf ein rasches Umsteuern bei den Fusionsplänen mit der London Stock Exchange (LSE). »Wir brauchen jetzt schnell neue Verhandlungen. Das betrifft den Sitz der Gesellschaft und die Folgen des Brexit«, sagte die Betriebsratsvorsitzende Jutta Stuhlfauth am Sitz der hiesigen Aktiengesellschaft in Eschborn bei Frankfurt am Main. Deutsche Börse und LSE hatten im März vereinbart, die Dachgesellschaft des Gemeinschaftsunternehmens in London anzusiedeln. Die wichtigsten Posten in Vorstand und Aufsichtsrat sind auf dem Papier bereits verteilt. Gegen die starke Stellung Londons hatte es schon vor dem »Brexit«-Votum Widerstand gegeben. Durch das britische Referendum sehen sich die Kritiker bestätigt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.07.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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