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Gegründet 1947 Sa. / So., 2. / 3. Juli 2022, Nr. 151
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  • Terror in der Türkei

    Nach dem Scheitern eines Putschversuches in der Türkei herrscht unter vielen Gegnern von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan jetzt die blanke Angst. Auf den Straßen triumphieren radikale Islamisten
    Von Nick Brauns
  • Erdogans Putsch

    Der versuchte Umsturz von Freitag ist eine weitere Etappe des von langer Hand geplanten Staatsstreichs Erdogans. Dieser begann spätestens im vergangenen Sommer mit der Nichtanerkennung des Ergebnisses der Parlamentswahlen
    Von Nick Brauns
  • Sparta-Wanderer des Tages: Piotr Niwinski

    Das waren noch Zeiten, als man im Abitur den Satz »erörtern« durfte, süß und ehrenvoll sei es, für das Vaterland zu sterben. In Polen will die regierungsnahe Intelligenz dem Krieg etwas Positives abgewinnen
  • Das Geschenk Allahs

    Der gescheiterte Staatsstreich einiger Militärs in der Türkei beschleunigt den erfolgreichen Umsturz der AKP-Regierung. Präsident nimmt Kurs auf Präsidialsystem
    Von Peter Schaber
  • Schritt für Schritt zum Präsidialsystem

    Während der Versuch einer Machtübernahme durch Teile des Militärs am vergangenen Wochenende kaum je eine Chance hatte, sich durchzusetzen, geht der wirkliche Staatsstreich in der Türkei beschleunigt weiter
  • »Viva Rusia!«

    Nach dem Putsch einheimischer Militärs gegen die demokratisch gewählte Volksfrontregierung in Madrid vor 80 Jahren leistete die Sowjetunion der Spanischen Republik zwischen 1936 und 1939 umfassende Hilfe
    Von Peter Rau
  • Erbschaftssteuer: Grüne wollen »Flatrate«

    Im Streit um die Erbschaftssteuer hat der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) die Bundesregierung kritisiert. Schäuble (CDU) drückt aufs Tempo bei »Reform«
  • Viele CETA-Gegner im Freistaat

    Volksbegehren gegen CETA in Bayern mit großem Erfolg gestartet. Landes-SPD erteilt Handelsabkommen zwischen EU und Kanada klare Absage. Bewegung sogar in CSU
    Von Rolf-Henning Hintze, München
  • Brandgefährlich

    In Kalkar am Niederrhein haben NATO und Bundeswehr einen Gefechtsstand, der Luftoperationen bis zum Ural steuern kann, und zwar auch die mit unbemannten Flugzeugen, also Kampfdrohnen
    Von Ulrich Sander
  • Im Zweifel gegen die Bauern

    Vor Treffen der EU-Landwirtschaftsminister berieten deutsche Ressortchefs Maßnahmen zur Mengenreduzierung und Unterstützung für Landwirte. Kommissar Hogan kündigt weitere Hilfen aus Brüssel an
    Von Jana Frielinghaus
  • Bayers Lust auf die Weltmacht

    Die Monopolisierung in der Agrarchemiebranche nimmt Fahrt auf. Derzeit hat sich das Management des deutschen Bayer-Konzerns vorgenommen. Bayer erhöht sein Angebot für US-Saatgut- und Pestizidmulti Monsanto
  • Schwere Psychose

    Das Motiv der blutigen Amokfahrt eines in Frankreich lebenden Tunesiers ist nach wie vor ungeklärt. IS soll für Todesfahrt in Nizza verantwortlich sein. Verwandte des Attentäters widersprechen
    Von Hansgeorg Hermann
  • Aktenordner voller Vorschläge

    US-Außenminister Kerry unterbreitet Russland Kooperationsangebot für Syrien und holt sich einen Korb
    Von Reinhard Lauterbach
  • Leben im »Loch«

    Arthur Johnson ist Häftling im US-Gefängnissystem und sitzt seit fast 37 Jahren in einer Isolationszelle, die von den Gefangenen »Loch« genannt wird. Seit siebenunddreißig Jahren!
    Von Mumia Abu-Jamal
  • Kriegsdienstgegner frei

    Der ukrainische Kriegsdienstgegner Ruslan Kotsaba ist frei. ein Berufungsgericht im westukrainischen Iwano-Frankiwsk ordnete Donnerstag vergangener Woche überraschend seine Entlassung an
    Von Frank Brendle
  • Mit der Brechstange

    Das Atomabkommen zwischen dem Iran und der internationalen Sechsergruppe vor einem Jahr konnten die US-Republikaner nicht verhindern. Republikaner wollen die Vereinbarungen mit dem Iran nun aushebeln
    Von Knut Mellenthin
  • »Opposition im Parlament und auf den Straßen«

    Bei den spanischen Parlamentswahlen am 26. Juni hatten Sie gehofft, im Bündnis mit Podemos die stärkste linke Kraft zu werden, doch es kam anders als erwartet. Wor an lag es? Gespräch mit Fran Perez
    Interview: Simone Pieranni

Alle marktwirtschaftlichen Reformbemühungen, die sich ja in Deutschland als erfolgreich herausgestellt haben im vergangenen Jahrzehnt durch die Agenda 2010, sind in Frankreich bisher gescheitert.

FDP-Bundesvorsitzender Christian Lindner erklärte am Sonntag im »Interview der Woche« im Deutschlandfunk, dass das Fehlen ganz harter Einschnitte in der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik in Frankreich ein Grund für den Aufstieg der rechten Partei »Front National« sei.
  • Trügerischer Aufschwung

    Die wirtschaftliche Lage der Türkei erscheint trotz des Kriegs gegen die Kurden, der Auswirkungen des Bürgerkrieges im benachbarten Syrien und der heftigen Spannungen mit Russland überraschend gut
    Von Raoul Rigault
  • Exxon Mobil zur Verantwortung ziehen

    Petition fordert EU-Parlament zu Ermittlungen gegen den Ölkonzern auf. In den USA wurden bereits Verfahren wegen Verletzung der Pflicht zur Offenlegung von Geschäftsrisiken eingeleitet
    Von Bernd Müller
  • Was in der Schatzkammer fehlt

    Als Salzburg dann bei Österreich war: Eine 200-Jahre-Jubel-Ausstellung des österreichischen Bundeslandes – natürlich in seiner Hauptstadt
    Von Dieter Braeg
  • Medienkompetenz

    Aber die Bücher sind alle so dick heutzutage! Da kriege ich schon vom Anfassen zuviel! Ich könnte schwören: Seitdem Bücher Medien sind, werden die immer dicker
    Von Ulla Lessmann
  • Nachschlag: Stunde der Demagogen

    Wie die Geschehnisse auf der Kölner Domplatte an Silvester mutwillig populistisch genutzt wurden, um die Politik einer »Festung Europa« gegenüber Flüchtlingen und Migranten zu rechtfertigen
  • Trick über Bande

    Der an der Berliner Freien Universität lehrende Politikwissenschaftler Felix Syrovatka untersucht den neoliberalen Umbau des Sozialstaats in Frankreich aus »historisch-materialististischer« Sicht.
    Von Simon Zeise
  • Konzerne bleiben verborgen

    Weniger thematisiert wurde, dass auch mehrere ukrainische Politiker als Kunden von Mossack Fonseca genannt werden – darunter Präsident Petro Poroschenko
    Von Gerd Bedszent

Kurz notiert

  • Kalter Krieg im Sommer

    Noch vor der Veröffentlichung des McLaren-Berichts am heutigen Nachmittag über die russischen Dopingvergehen bei Olympia 2014 in Sotschi fordern mindestens zehn Nationale Antidopingagenturen den kompletten Ausschluss Russlands von den Olympischen Spielen in Rio
    Von jW-Bericht
  • Friedhof der Weißen Elefanten

    Die Arena Pantanal in Cuiabá fasst 41.000 Zuschauer und kommt seit der WM auf einen Schnitt von 5.194 Besuchern. Weil keiner für die Instandhaltung aufkommt, ist der Komplex als Ausweichstätte für Spiele des nationalen Verbandes CBF gesperrt