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Zahl rechtsextremer Aufmärsche verdreifacht

Berlin. Im vergangenen Jahr hat es in Deutschland nach einem Bericht des Berliner Tagesspiegels (Freitagausgabe) die seit 1990 höchste Zahl an rechtsextremen Aufmärschen und sonstigen Kundgebungen gegeben. Das geht dem Blatt zufolge aus einem Bericht des Bundesamts für Verfassungsschutz hervor. Insgesamt seien 690 solche Veranstaltungen registriert worden, mehr als dreimal so viele wie 2014.

Rund drei Viertel der Kundgebungen fanden demnach in Ostdeutschland statt. Nicht enthalten sind in den Zahlen die Demonstrationen der Pegida-Bewegung in Dresden, da diese bislang nicht als rechtsextremistisch dominiert eingestuft wird. Erfasst wurden allerdings Veranstaltungen einiger Pegida-Ableger. Allein 266 der registrierten Aufmärsche wurden dem Bericht zufolge von der NPD organisiert. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.07.2016, Seite 1, Inland

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