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Kapital fließt in ­Schwellenländer

Frankfurt. Auf der Suche nach Rendite greifen Finanzkapitalisten immer häufiger zu Anleihen aus Schwellenländern. In der vergangenen Woche hätten auf diese Papiere spezialisierte Fonds Mittelzuflüsse von 3,3 Milliarden Dollar verbucht, teilte die US-Großbank JP Morgan Chase am Freitag mit. Das sei der größte Anstieg seit Beginn der Aufzeichnungen 2004. Damit summiere sich der Zufluss der vergangenen Monate auf 12,1 Milliarden Dollar. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.07.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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