-
07.07.2016
- → Kapital & Arbeit
Kartellamt ermittelt auch in Stahlbranche
Düsseldorf. Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu mutmaßlichen Preisabsprachen beim Stahleinkauf von Autobauern und Zulieferern hat das Bundeskartellamt einem Medienbeitrag zufolge auch Stahlunternehmen im Visier. Diese sollen an dem Kartell beteiligt gewesen seien, berichtete das Handelsblatt am Mittwoch unter Berufung auf mit dem Verfahren vertraute Kreise. Das Kartellamt hatte vor knapp zwei Wochen Räumlichkeiten von sechs Autobauern und Zulieferern durchsucht, darunter Daimler, Volkswagen, BMW und Bosch (siehe jW vom 6.7.). Hintergrund war ein »Anfangsverdacht für einen Kartellrechtsverstoß« beim Einkauf von Stahl, wie die Wettbewerbshüter am Dienstag mitteilten. Vertreter der Stahlindustrie betonten gegenüber dem Handelsblatt, bislang nicht vom Kartellamt kontaktiert worden zu sein. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!