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Kartellamt ermittelt auch in Stahlbranche

Düsseldorf. Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu mutmaßlichen Preisabsprachen beim Stahleinkauf von Autobauern und Zulieferern hat das Bundeskartellamt einem Medienbeitrag zufolge auch Stahlunternehmen im Visier. Diese sollen an dem Kartell beteiligt gewesen seien, berichtete das Handelsblatt am Mittwoch unter Berufung auf mit dem Verfahren vertraute Kreise. Das Kartellamt hatte vor knapp zwei Wochen Räumlichkeiten von sechs Autobauern und Zulieferern durchsucht, darunter Daimler, Volkswagen, BMW und Bosch (siehe jW vom 6.7.). Hintergrund war ein »Anfangsverdacht für einen Kartellrechtsverstoß« beim Einkauf von Stahl, wie die Wettbewerbshüter am Dienstag mitteilten. Vertreter der Stahlindustrie betonten gegenüber dem Handelsblatt, bislang nicht vom Kartellamt kontaktiert worden zu sein. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.07.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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