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18.06.2016
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Veranstaltungen
Roter Filmabend zur Kommunistenverfolgung in der BRD. Tausende Oppositionelle wurden zwischen 1950 und 1968 in der BRD ins Gefängnis gesteckt. Verurteilt wurden sie von Richtern, die dasselbe bereits im Faschismus taten. Ein seltener medialer Blick auf die Opfer. Sonntag, 19.6., 17 Uhr, Rotes Zentrum, Reichstraße 8, Nürnberg
Politischer Frühschoppen: »Die Linke nach dem Parteitag saft- und kraftlos?« Diskussion mit Reiner Hofmann (Geschäftsführender Vorstand Kreisverband Stuttgart)am Sonntag, 19.6., 12 Uhr, Waldheim Gaisburg, Obere Neue Halde 1, Stuttgart-Ost
Ehrendes Gedenken für Liselotte Herrmann. Am 20. Juni 1938 wurde die junge Kommunistin und Mutter von den Faschisten ermordet. Ehrung unter der Losung »Nie wieder Faschismus« am Montag, 20.6., 18 Uhr, Ehrenmal für Liselotte Herrmann, Goldberger Straße 12/13, Güstrow
»Freiheit ... nicht für alle?« Vortrag und Diskussion über das Verhältnis von Abschottung, Freizügigkeit und Asylpolitik vom Zweiten Weltkrieg über den Fall des »Eisernen Vorhangs« bis in die Gegenwart. Montag, 20.6., 20 Uhr, Offene Arbeit Erfurt, Allerheiligenstr. 9 (Hinterhof), Erfurt. Infos: biko.arranca.de
80 Jahre Spanischer Bürgerkrieg. Buchpräsentation und Diskussion mit Jakob Matscheko, Autor des vor wenigen Monaten erschienenen Buches »Auf Francos Seite – Österreicher in den Reihen der Faschisten im Spanischen Bürgerkrieg«. Montag, 20.6., 19 Uhr, Hörsaal B, Uni Campus, Spitalgasse 2, Wien
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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