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Gawker: Insolvenz nach Prozessniederlage

New York. Das US-Blogger-Netzwerk Gawker will sich nach der teuren Prozessniederlage gegen Wrestler Hulk Hogan mit einem Insolvenzverfahren retten. Hogan hatte wegen der Veröffentlichung von Fragmenten eines Sexvideos im März 140 Millionen Dollar zugesprochen bekommen. In dem Insolvenzantrag vom Freitag wird er als größter Gläubiger mit einem Betrag von 130 Millionen Dollar aufgeführt. Das Insolvenzverfahren schützt zunächst vor Forderungen der Gläubiger. Der Fall bekam zusätzliche Aufmerksamkeit, als vor einigen Wochen bekannt wurde, dass Silicon-Valley-Milliardär und Paypal-Mitbegründer Peter Thiel Hogans Anwaltskosten von rund zehn Millionen Dollar übernommen hat. Das löste eine Debatte über die Macht der Reichen aus, ungeliebte Medien aus dem Geschäft zu drängen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.06.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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