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Doping: Wie ein Strafzettel

Moskau. Der Weltschwimmverband FINA hat die Suspendierung der Russin Julija Jefimowa wegen Meldonium-Dopings aufgehoben – vorläufig, wie die FINA in einer Mitteilung vom Sonntag betonte. Jefimowa war 2014 wegen Anabolika für 16 Monate gesperrt worden. Bei der WM in Kasan 2015 gewann sie Gold über 100 Meter Brust und erklärte, das sei wie mit zu schnellem Autofahren: Nach einem Doping-Strafzettel sei alles wieder okay. Die Einnahme der seit Januar verbotenen Substanz Meldonium brachte ihr im März die zweite Sperre ein, nachträglich erhöhte die Weltantidopingagentur aber den Höchstwert. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.05.2016, Seite 16, Sport

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