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GIZ soll in Afrika ­Hafträume bauen

Berlin/Mainz. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) soll ein Grenzschutzprojekt in Eritrea und im Sudan leiten, das der Abwehr und Registrierung von Flüchtlingen dient. Nach Recherchen des ARD-Magazins »Report Mainz« sowie des Spiegel wird das Grenzschutzprojekt aus dem Europäischen Fonds zur Bekämpfung von Fluchtursachen finanziert. Dabei gehe es auch um den Bau von Aufnahmelagern inklusive Hafträumen. Der EU-Projektplan sehe auch die Lieferung von Ausrüstung zum Grenzschutz vor. Aufgelistet würden unter anderem Autos, Kameras, Scanner und Server. Nach Auskunft von Amnesty International handelt es sich bei Eritrea und Sudan um Länder, in denen Menschenrechte systematisch missachtet werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.05.2016, Seite 5, Inland

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