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Autorin der jW auf schwarzer Liste

Daten der Journalistin Susann Witt-Stahl, die u. a. für jW aus der Ostukraine berichtete, stehen auf einer Liste, die am 7. Mai auf der Internetseite »Mirotworez« auftauchte (siehe jW-Ausgabe vom 14.–16. Mai). Die Aufstellung enthält Angaben zu 4.507 Journalisten, die sich 2014 und 2015 in Donezk und Lugansk akkreditieren ließen. Sie werden als »Handlanger der Separatisten« bezeichnet. Der Kiewer Parlamentarier Anton Geraschtschenko, der »Mirotworez« betreibt, erklärte am Donnerstag, nach einer »Intervention von EU-Vertretern« werde die Seite geschlossen, die Daten könnten aber bald heruntergeladen werden. Im April 2015 wurden mehrere »prorussische« Aktivisten, deren Adressen »Mirotworez« veröffentlicht hatte, ermordet. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.05.2016, Seite 2, Ausland

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