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30.04.2016
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Flüchtling stirbt nach Protest
Port Moresby. Ein 23jähriger Flüchtling, der sich vor einem australischen Internierungslager im Inselstaat Nauru selbst in Brand gesetzt hatte, ist am Freitag seinen Verletzungen erlegen. Der Iraner starb in einem Krankenhaus auf dem australischen Festland, wie das Innenministerium bestätigte. Er hatte gegen die australische Asylpolitik protestiert, Schutzsuchende in Lagern außerhalb des Landes festzuhalten. Drei Jahre lang hatte er in dem Camp ausharren müssen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls besuchte eine Delegation des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR die Einrichtung in Nauru. (dpa/jW)
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