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Österreich: Abschluss in Elektrobranche

Wien. In der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie haben sich Gewerkschaften und Unternehmer auf einen neuen Kollektivvertrag – ähnlich einem deutschen Tarifvertrag – geeinigt. Das teilten die Produktionsgewerkschaft (Pro Ge) und die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) am Donnerstag mit. Demnach werden die Löhne der rund 50.000 Beschäftigten um 1,4 Prozent steigen. Die Laufzeit des Vertrags beträgt zwölf Monate. Zudem werden die Unternehmen künftig für Lehrlinge die Fahrtkosten zum Berufsschulinternat übernehmen. In einer gemeinsamen Stellungnahme mit dem Unternehmerverband FEEI heißt es, die Gewerkschaften hätten »Verantwortungsbewusstsein im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und des Standortes Österreich« gezeigt. Im vergangenen Jahr hatte der Abschluss den Beschäftigten zwei Prozent mehr Lohn gebracht. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.04.2016, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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