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Digitale Rechte schwer durchsetzbar

Bonn. Viele Diensteanbieter im Internet kommen einer Studie zufolge ihrer Pflicht zur Löschung oder zur Auskunft über persönliche Daten von Verbrauchern nicht nach. Fast 60 Prozent von 270 in Deutschland beliebten Internetseiten oder Smartphoneapps gaben nicht oder nur unzureichend Auskunft über gespeicherte Daten, wie die Gesellschaft für Informatik (GI) am Montag in Bonn erklärte. Die GI beruft sich auf eine neue Studie der Universitäten Hamburg und Siegen. Noch gravierender sei der leichtfertige Umgang vieler Anbieter mit den persönlichen Daten, erklärte Hannes Federrath, Vizepräsident der GI. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.04.2016, Seite 5, Inland

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