Zum Inhalt der Seite

Behörden prüfen IS-Drohung gegen BRD

Berlin. Das Bundeskriminalamt (BKA) wertet neue Drohungen aus, die mutmaßlich von der Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) gegen Deutschland ausgesprochen wurden. Ein am Mittwoch über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreitetes Video mit Aufrufen zu Anschlägen in der Bundesrepublik nach dem Vorbild der Brüsseler Attentate sei bekannt, sagte eine BKA-Sprecherin am Donnerstag. Das ändere aber nichts an der Gefahrenbewertung, da Deutschland ohnehin im Fadenkreuz des internationalen Terrorismus sei. Auf den Propagandagrafiken wird unter anderem der Köln-Bonner Flughafen gezeigt. Alle Bilder tragen das Logo des IS-Medienablegers Furat Media. (Reuters/dpa)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.04.2016, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!