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Foodwatch: Fälschung von Lebensmitteln härter ahnden

Berlin. Nach dem Fund von Rekordmengen gefälschter Lebensmittel in über 50 Staaten fordert die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch eine strengere Ahndung. Handelskonzerne und Hersteller müssten »per Gesetz zu detaillierten Eigenkontrollen ihrer Produkte verpflichtet werden«, erklärte Foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode am Donnerstag. Bei Verstößen müssten Firmen mit am Gewinn orientierten Unternehmensstrafen haften, so Bode weiter. Europol hatte am Mittwoch bekanntgegeben, dass Polizei und Zoll von November 2015 bis Februar 2016 in 57 Ländern mehr als 10.000 Tonnen und eine Million Liter gefälschter Lebensmittel sichergestellt hätten – darunter gefärbte Oliven, mit Kunstdünger verlängerter Zucker und gepanschte Alkoholika. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.04.2016, Seite 2, Inland

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