-
01.04.2016
- → Inland
London verspricht Hilfe für Stahlindustrie
London. Nach der Ankündigung des indischen Stahlkonzerns Tata, seine Werke in Großbritannien zu verkaufen, hat die konservative Regierung der Branche ihre Unterstützung zugesichert. Sie werde »alles in ihrer Macht Stehende« tun, der Stahlindustrie zu helfen, sagte Premier David Cameron am Donnerstag nach einer Krisensitzung des Kabinetts. Der drohende Verlust Tausender Arbeitsplätze bedeute eine »sehr schwierige Lage«. Eine per Petition geforderte Verstaatlichung lehnte Cameron ab.
Tata beschäftigt rund 15.000 Menschen in Großbritannien. Der indische Konzern betreibt unter anderem das größte Stahlwerk des Landes in Port Talbot in Südwales. In der Region hängen von dem Werk Tausende weitere Arbeitsplätze ab. Angeblich mache Tata dort eine Million Pfund (1,3 Millionen Euro) Verlust pro Tag. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!