Zum Inhalt der Seite

Snowden erhält norwegischen Ossietzky-Preis

Oslo. Der norwegische PEN-Club hat Edward Snowden am Montag mit dem Ossietzky-Preis ausgezeichnet. Mit der Verleihung wolle man die einzigartige Rolle würdigen, die Snowden als Whistleblower übernommen habe, hieß es in der Begründung. Er habe zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit beigetragen, und Menschenrechtsorganisationen weltweit unterstützten seine Enthüllungen der illegalen Überwachung. Snowden droht nach seinen Veröffentlichungen über die Spionage der US-Geheimdienste eine lebenslange Haftstrafe in den USA. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 08.03.2016, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!