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Flüchtling springt vor Abschiebung in Tiefe

Köln. Ein 18jähriger Flüchtling hat sich am Flughafen Köln/Bonn aus sieben Metern Höhe in die Tiefe gestürzt, um seiner Abschiebung zu entgehen. Er sei über eine Brüstung gesprungen, sagte ein Sprecher des Hochsauerlandkreises, wo der Mann wohnte, am Donnerstag. »Er hat sich ein Bein gebrochen.« Die 20jährige Schwester des Flüchtlings sei danach allein abgeschoben worden. Gegen die drohende Abschiebung hatten Mitschüler vor dem Kreishaus in Meschede protestiert. Der junge Mann stand kurz vor seinem Realschulabschluss und hatte bereits einen Ausbildungsplatz. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.03.2016, Seite 2, Inland

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