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Pro Asyl: Flüchtlinge direkt aufnehmen

Berlin. Deutschland sollte nach Ansicht der Flüchtlingshilfsorganisation Pro Asyl in Griechenland gestrandete Geflüchtete direkt aufnehmen. Angesichts der dort eskalierenden Lage an der mazedonischen Grenze müsse die Bundesregierung »ein öffentliches Signal setzen, das europaweit wirkt«, sagte Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt am Mittwoch gegenüber AFP. Nur so könne eine humanitäre Katastrophe verhindert werden. Wegen der weitgehenden Schließung der Grenzen auf der sogenannten Balkanroute durch Österreich und weitere Länder sitzen am griechisch-mazedonischen Übergang Idomeni Tausende Flüchtlinge fest. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.03.2016, Seite 4, Inland

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