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Guantanamo-Insasse war illegal inhaftiert

Genf. Australien hat nach Ansicht einer Kommission von 18 UN-Experten die Rechte des ehemaligen australischen Guantanamo-Häftlings David Hicks verletzt, als es ihn nach seiner Überstellung aus dem US-Gefangenenlager im Jahr 2007 inhaftierte. Damals seien »zahlreiche Informationen zugänglich« gewesen, die Zweifel an der »Fairness des Verfahrens des US-Militärs« aufgeworfen hätten, erklärte der Vorsitzende des UN-Menschenrechtsrats, Fabián Salvioli, am Mittwoch in Genf. 2015 hatte ein Berufungsgericht in den USA geurteilt, Hicks sei zu Unrecht wegen Terrorunterstützung zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.02.2016, Seite 2, Ausland

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