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Ölpreise weiter im ­Abwärtsstrudel

New York/Wien. Die Ölpreise haben am Dienstag ihre Talfahrt fortgesetzt. Erstmals seit zwölf Jahren kosteten die wichtigsten Handelssorten unter 31 US-Dollar das Fass (Barrel; 157 Liter). Ein Ende des Preisverfalls ist angesichts des hohen Angebots an Rohöl, der eher schwachen Nachfrage und des festen Dollars kurzfristig nicht in Sicht.

Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar wurde am Dienstag zeitweise für 30,43 US-Dollar gehnadelt – der niedrigste Stand seit 2004. Auch der Preis der US-Sorte WTI sackte mit 30,41 Dollar auf den tiefsten Stand seit zwölf Jahren. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.01.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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