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DIW: Geflüchtete sollen Lücken füllen

Berlin. Seit dem Jahr 2000 sollen in der BRD zwei Millionen neuer Stellen entstanden sein – und auf jeder zweiten davon arbeitet ein Migrant. Das sagte Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) der Rheinischen Post (Dienstagausgabe). »Mehr als die Hälfte« der neuen Stellen würden von Migranten besetzt, so Fratzscher. Die Zuzügler haben demnach »einen großen Anteil am Rekordstand bei der Beschäftigung in Deutschland heute«. Und Flüchtlinge, so der DIW-Präsident, könnten künftig »Lücken« im Arbeitsmarkt füllen. Um was für zwei Millionen Stellen es sich dabei handelt, sagte Fratzscher nicht. Eine Vielzahl der seit 2000 geschaffenen Jobs zählen zur prekären Beschäftigung, etwa Teilzeit- oder Minijobs. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.01.2016, Seite 2, Inland

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