-
05.01.2016
- → Inland
Mindestlohn für Flüchtlinge gefordert
Berlin. Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer hat sich dagegen ausgesprochen, Flüchtlinge generell vom Mindestlohn auszunehmen. Zwar sollten die geltenden Instrumente der Arbeitsagentur genutzt werden, Flüchtlinge für sechs Monate vom Mindestlohn auszunehmen – wie dies bei Langzeiterwerbslosen möglich sei, sagte Wollseifer am Montag dem Deutschlandfunk. Er sei aber gegen eine Ausnahme, die darüber hinaus gehe. Wollseifer unterstrich, angestrebt werden müsse, möglichst viele Flüchtlinge in Arbeit zu bringen und auch auszubilden. Nötigenfalls müsse man dafür auch staatliche Förderprogramme auflegen. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!