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Mindestlohn für Flüchtlinge gefordert

Berlin. Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer hat sich dagegen ausgesprochen, Flüchtlinge generell vom Mindestlohn auszunehmen. Zwar sollten die geltenden Instrumente der Arbeitsagentur genutzt werden, Flüchtlinge für sechs Monate vom Mindestlohn auszunehmen – wie dies bei Langzeiterwerbslosen möglich sei, sagte Wollseifer am Montag dem Deutschlandfunk. Er sei aber gegen eine Ausnahme, die darüber hinaus gehe. Wollseifer unterstrich, angestrebt werden müsse, möglichst viele Flüchtlinge in Arbeit zu bringen und auch auszubilden. Nötigenfalls müsse man dafür auch staatliche Förderprogramme auflegen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.01.2016, Seite 5, Inland

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