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Vorletzte Zeche des Ruhrgebiets macht dicht

Marl. An diesem Freitag schließt in Marl die vorletzte Zeche des Ruhrgebiets: das Traditionsbergwerk »Auguste Victoria« (AV). Rund 115 Jahre lang wurde dort Kohle abgebaut, in Spitzenzeiten Mitte der 50er Jahre arbeiteten 11.000 Menschen auf der Schachtanlage. Die mit Milliarden Euro subventionierte deutsche Steinkohleförderung läuft bis Ende 2018 aus – Importkohle ist wesentlich günstiger. Nach der Schließung von »AV« gibt es in der BRD nur noch zwei Zechen: in Bottrop und in Ibbenbüren am Rand des Münsterlandes. Die Stadt Marl will das Zechengelände für Logistik oder gemischte Gewerbebetriebe vermarkten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.12.2015, Seite 2, Inland

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