-
15.12.2015
- → Ausland
Seoul will nicht mehr reden
Seoul. Nach ergebnislosen Gesprächen mit Nordkorea hat Südkorea weiteren Verhandlungen eine Absage erteilt. Die Regierung in Seoul ziehe »vorerst« kein neues Treffen in Betracht, sagte ein Sprecher des Wiedervereinigungsministeriums am Montag. Der südkoreanische Delegationsleiter Hwang Boo Gi hatte dem Norden zuvor ein erneutes Treffen für Montag vorgeschlagen, was von Pjöngjang abgelehnt worden war.
Am Samstag war ein Treffen auf Ebene der Vizeminister zu Ende gegangen. Die Delegationen hatten sich zwei Tage lang im Industriekomplex Kaesong in Nordkorea mit dem Ziel getroffen, die Spannungen zwischen beiden Ländern abzubauen. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!