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Palästinenser wollen ­bewaffneten Aufstand

Ramallah. Zwei Drittel aller Palästinenser sind gegenwärtig der Ansicht, dass ein bewaffneter Aufstand ihrem Streben nach einem unabhängigen Staat mehr nutzen würde als von ihrer politischen Vertretung geführte Verhandlungen mit Israel. Wie am Montag veröffentlichte Umfrageergebnisse des palästinensischen Meinungsforschungsinstituts PSR belegen, »denken 66 Prozent der Befragten (71 Prozent im Gazastreifen und 63 Prozent im Westjordanland), dass es der eigenen Sache mehr nutzt, wenn die aktuellen Unruhen in eine bewaffnete Intifada münden, während Verhandlungen nichts mehr bringen«. Umgekehrt glaubten angesichts des fortschreitenden Ausbaus israelischer Siedlungen in den besetzten Gebieten inzwischen nur noch 34 Prozent der Palästinenser, dass eine Zweistaatenlösung zu verwirklichen wäre, so das Ergebnis der Studie. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.12.2015, Seite 1, Ausland

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