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Hebammen warnen vor Versorgungslücken

Fulda/Berlin. Hebammen in Deutschland warnen angesichts eines weiteren Anstiegs ihrer Beiträge für die Haftpflichtversicherung vor zusätzlichen Lücken in der Gesundheitsversorgung Schwangerer. Die jährliche Summe für freiberufliche Geburtshelferinnen steige im Juli 2016 um neun Prozent auf 6.843 Euro und ein Jahr später auf 7.639 Euro, teilte der Deutsche Hebammenverband (DHV) am Donnerstag am Rande seiner Delegiertenversammlung in Fulda mit.

Der in dem Dauerstreit um die Haftpflichtversicherungsprämien von einer Schiedsstelle festgelegte Entlastungszuschlag werde nicht allen betroffenen Hebammen ausreichend helfen. Gegen den Schiedsbeschluss von Ende September bereite der DHV eine Klage vor. Die Umsetzung entspreche nicht dem, was der Gesetzgeber habe erreichen wollen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.11.2015, Seite 5, Inland

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