-
12.11.2015
- → Kapital & Arbeit
Anleger strafen Osram an Börse ab
München. Anleger haben den Münchner Osram-Konzern (Osram Licht AG) an der Börse abgestraft. Anlass ist das Zukunftsprogramm der ehemaligen Siemens-Tochter. Der Aktienkurs brach am Mittwoch vormittag um 20 Prozent ein. Vorstandschef Olaf Berlien kündigte an, nach der Abspaltung und dem Verkauf des klassischen Lampengeschäfts bis 2020 drei Milliarden Euro in Forschung, Entwicklung sowie den Bau einer LED-Chipfabrik in Malaysia zu investieren. Im laufenden Geschäftsjahr werde der Umsatz leicht sinken, der Betriebsgewinn sogar »beträchtlich« zurückgehen. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
