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Rassist Stöcker kommt ungestraft davon

Görlitz. Die Staatsanwaltschaft Görlitz hat Ermittlungen gegen den Geschäftsmann Winfried Stöcker wegen des Verdachts auf Volksverhetzung eingestellt. Sein Verhalten erfülle keinen Straftatbestand, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Der einflussreiche Besitzer eines Kaufhauses in der Neißestadt war von der Afrikanischen Gemeinde in Deutschland angezeigt worden. Stöcker hatte sich mehrmals rassistisch geäußert, in einem Interview Flüchtlinge unter anderem als »reisefreudige Afrikaner« bezeichnet. Als Kritik an seinen Tiraden aufkam, erklärte er: »Das Wort Neger ist für mich kein negativer Begriff. Ich liebe viele Neger, auch in unserer Firma.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.11.2015, Seite 4, Inland

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