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Opern-Antifa

Die elf großen Opernhäuser in Deutschland haben der rechten Pegida-Bewegung vorgeworfen, die Werte der Demokratie zu verletzen. Die wöchentlichen Pegida-Demonstrationen in Dresden seien von einer »völlig unakzeptablen« zunehmenden Radikalisierung gekennzeichnet, teilte der Vorsitzende der Opernkonferenz, der Frankfurter Intendant Bernd Loebe, am Montag mit. Was aber wäre akzeptabel? Jedenfalls verstoße Pegida gegen die »unsere Demokratie prägenden Werte wie Toleranz, Weltoffenheit und Verständigungsbereitschaft«. Gerade von diesen sei auch die deutsche Theater- und Orchesterlandschaft geprägt, in der Menschen aus über 90 Nationen und von unterschiedlichster Herkunft friedlich zusammenarbeiteten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.11.2015, Seite 11, Feuilleton

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