Zum Inhalt der Seite

Siehst du die Gräber am Wegesrand?

Nach neuesten Berechnung sterben in Deutschland 121.000 Menschen pro Jahr an den Folgen des Tabakkonsums. Trotzdem raucht noch immer fast jeder dritte. Das geht alles aus dem neuen »Tabakatlas« hervor, den die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) und das Deutsche Krebsforschungszentrum am Dienstag in Berlin vorstellten. Danach haben Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen den höchsten Raucheranteil: 34 Prozent der Männer und 23 Prozent der Frauen. Die niedrigsten Werte finden sich in Bayern und Baden-Württemberg. Anfang der 90er Jahre rauchten bundesweit noch fast 37 Prozent der über 14jährigen, mitlerweile sind es nur noch 29 Prozent, was vor allem auf den deutlichen Rückgang jugendlicher Raucher zurückzuführen ist. Bei Älteren bleiben die Werte relativ konstant. Nach Mortler sei Rauchen »das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko unserer Zeit«. 13,5 Prozent aller Todesfälle in Deutschland seien auf Tabakkonsum zurückführen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.11.2015, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!