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Flüchtlinge in Spekulantenwohnungen

Berlin. Angesichts der nahenden Winterkälte will der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg Flüchtlinge und Obdachlose in leerstehenden Spekulantenwohnungen unterbringen. Gegen die Stimmen der CDU-Fraktion beschloss die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) am Mittwoch abend einen entsprechenden Antrag der Grünen. Demnach sollen Wohnungen, »die bekanntermaßen und in größerer Anzahl aus Spekulationsgründen leer stehen«, beschlagnahmt werden können. Als Beispiel führt der Antrag den Wohnkomplex »Riehmers Hofgarten« auf. Die Wohnungen in dem luxussanierten Altbau im Stadtteil Kreuzberg sollen ungenutzt sein. Seit dem Wochenende werden auch die Hallen des stillgelegten Flughafens Tempelhof zur Flüchtlingsunterbringung genutzt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.10.2015, Seite 5, Inland

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