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»Stuttgart 21«: Opfer von Polizeigewalt klagen

Stuttgart. Fünf Jahre nach der Polizeigewalt bei Protesten gegen das Bahnprojekt »Stuttgart 21« prüft das Verwaltungsgericht die Rechtmäßigkeit des Einsatzes an dem »Schwarzen Donnerstag«. Sieben der mehr als 100 verletzten Demonstranten von damals klagen gegen das Land Baden-Württemberg als Dienstherr der Polizei. Der Prozess begann am Mittwoch. Unter den Klägern ist der fast erblindete Dietrich Wagner, der durch heftige Druckstöße aus einem Wasserwerfer gegen seinen Kopf schwere Augenverletzungen erlitt. Erklärt das Verwaltungsgericht den Einsatz vom 30. September 2010 für rechtswidrig, steigen die Chancen der Kläger auf Schadenersatz. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.10.2015, Seite 5, Inland

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