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Sympathien für TTIP lassen nach

Berlin. Nach der Großdemonstration gegen das geplante transatlantische Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA ist die Zustimmung zu TTIP in der Bevölkerung laut einer Umfrage weiter gesunken. 46 Prozent der Bürger halten TTIP inzwischen für »eine schlechte Sache«, wie eine am Freitag vorgelegte repräsentative Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Organisationen Foodwatch und Campact ergab. Nur noch 34 Prozent glauben, TTIP sei »eine gute Sache«. Dies sei der niedrigste Wert seit Februar 2014. Damals bewerteten den Angaben zufolge 55 Prozent das Handelsabkommen als »gute« und 25 Prozent als »schlechte Sache«. Am Samstag vor einer Woche waren in Berlin den Veranstaltern zufolge 250.000 Menschen gegen TTIP und das europäisch-kanadische Abkommen CETA auf die Straße gegangen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.10.2015, Seite 2, Inland

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