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Russlands Staatsdefizit geringer als angenommen

Moskau. Die russischen Staatsfinanzen entwickeln sich der Regierung des Landes zufolge besser als bislang angenommen. Das Haushaltsdefizit werde in diesem Jahr voraussichtlich drei Prozent der Wirtschaftsleistung oder umgerechnet 31,3 Milliarden Euro betragen, erklärte das Kabinett am Sonnabend in Moskau. Bislang war es von einem Fehlbetrag von 3,7 Prozent ausgegangen. Grund für das Defizit sind unter anderem die Wirtschaftssanktionen, die die EU und die USA gegen das Land verhängt haben sowie die fallenden Preise für Öl und Gas an den Weltmärkten. Beide Rohstoffe sind russische Exportschlager. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.10.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

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