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Osterloh stellt Werk Dresden in Frage

Wolfsburg/Dresden. Co-Management? Bei VW müsse nach Ansicht von Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh über die Zukunft der unter Absatzproblemen leidenden VW-Luxuslimousine Phaeton gesprochen werden. »Also wenn schon Phaeton, dann als Elektrofahrzeug mit 800 Volt, 15 Minuten Ladezeit und mit 500 Kilometer Reichweite«, sagte Osterloh am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. Er hatte bereits bei der Betriebsversammlung am Dienstag den Phaeton in Frage gestellt. Der Wagen, ein Lieblingsprojekt des früheren Konzernalleinherrschers und Großaktionärs Ferdinand Piëch, wird in der »gläsernen Manufaktur« in Dresden hergestellt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.10.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

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