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Botschafter wegen Grenzkonflikt zurückbeordert

Bogotá. Nach Zwischenfällen im Grenzgebiet zwischen Kolumbien und Venezuela haben beide Länder ihre Botschafter zu Konsultationen zurückbeordert. Am 21. August hatte Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro die Grenze zu Kolumbien bis auf weiteres geschlossen und für mehrere Städte im Grenzgebiet den Ausnahmezustand ausgerufen. Caracas wirft Bogotá vor, nichts gegen Grenzübertritte regierungsfeindlicher Paramilitärs zu unternehmen. Zudem operieren in dem Gebiet Schmugglerbanden, die in Venezuela gekaufte Waren ins Nachbarland schaffen und sie dort zu deutlich höheren Preise weiterverkaufen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.08.2015, Seite 2, Ausland

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