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Keine Strafverfolgung bei Spezialkräften

Köln. Der Schikaneskandal bei Spezialkräften der Kölner Polizei wird laut NRW-Innenministerium dienstrechtliche Konsequenzen haben. Zwar habe die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen gegen zehn Mitglieder des Spezialeinsatzkommandos (SEK) eingestellt, »weil verfolgbare Straftaten nicht vorliegen«, erklärte Innenminister Ralf Jäger (SPD). Das Verhalten sei losgelöst von der strafrechtlichen Relevanz aber eine Frage von Moral und Anstand und beamtenrechtlich in keiner Weise akzeptabel, sagte er am Donnerstag im Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags. Den SEK-Beamten war vorgeworfen worden, 2014 zwei ihrer Kollegen gedemütigt zu haben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.08.2015, Seite 2, Inland

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