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UNO kritisiert EU für Flüchtlingspolitik

Genf. Der UN-Sonderberichterstatter für die Menschenrechte von Migranten, François Crépeau, hat der Europäischen Union eine verfehlte Flüchtlingspolitik vorgeworfen. »Lasst uns doch nicht so tun, als ob das, was die EU und ihre Mitgliedsstaaten unternehmen, tatsächlich funktionieren würde«, erklärte er am Dienstag in Genf. »Zäune zu errichten, Tränengas einzusetzen und andere Formen der Gewalt gegen Migranten und Asylsuchende, Festnahmen und die Verweigerung des Zugangs zu Obdach, Nahrung oder Wasser sowie Drohungen und Hassreden werden Migranten nicht davon abhalten, nach Europa zu kommen oder dies zu versuchen.« Die EU-Staaten müssten vielmehr ihre Arbeitsmärkte für Migranten öffnen. (dpa/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.08.2015, Seite 5, Inland

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