-
26.08.2015
- → Inland
Prozess gegen Internetdrogenhändler
Leipzig. Vor dem Landgericht Leipzig hat am Dienstag morgen der Prozess gegen einen 20jährigen begonnen, der über das Internet in großem Stil mit Drogen gehandelt haben soll. Laut Anklage soll er bis zu seiner Festnahme im Februar über einen Onlineshop insgesamt mehr als 900 Kilogramm Drogen verkauft haben, darunter LSD, Kokain und Crystal. Die mit den Drogen erzielten Verkaufserlöse wurden auf rund vier Millionen Euro geschätzt. Mehrere hundert Kilo davon hortete er in seinem Zimmer in der elterlichen Wohnung. Nach Angaben der Ermittler handelte es sich um einen der größten Drogenfunde in Deutschland. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!