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Kartellamt genehmigt Rüstungsfusion

Bonn. Das Bundeskartellamt hat die geplante Fusion der Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann (KMW) aus Deutschland und Nexter aus Frankreich genehmigt. Es sei nicht zu erwarten, dass der Zusammenschluss den wirksamen Wettbewerb auf den betroffenen Märkten erheblich behindern werde, erklärte Behördenpräsident Andreas Mundt am Montag in Bonn. Dies gelte »gerade auch beim Bau schwerer Kampfpanzer«. Das neue Gemeinschaftsunternehmen mit mehr als 6.000 Mitarbeitern und fast zwei Milliarden Euro Jahresumsatz soll unter anderem dem US-Rüstungsriesen General Dynamics und dem britischen Konkurrenten BAE Systems besser die Stirn bieten können. KMW baut den »Leopard«, Nexter den »Leclerc«-Panzer. Die Opposition im Bundestag befürchtet mit dem Zusammenschluss könnten deutsche Rüstungsexportkontrollen umgangen werden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.08.2015, Seite 1, Inland

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