Zum Inhalt der Seite

Reeder besorgt über Flüchtlingsströme

Berlin. Die deutschen Reeder fordern eine Entlastung bei der Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer. »Die EU-Staaten müssen jetzt langfristige Zusagen für die Seenotrettung im Mittelmeer machen, denn die Flüchtlingsströme werden nicht mehr abreißen«, sagte der Geschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder, Ralf Nagel, am Donnerstag zu Reuters.

Dass die EU-Staaten und auch die Bundesmarine ihre Aktivitäten im Mittelmeer seit April stark erhöht haben, habe die Reeder stark entlastet, lobte Nagel. Dem entgegen stehen allerdings Erfahrungen privater Helfer in diesem Seegebiet. Sie beklagen, die Marineschiffe seien noch nicht bei Rettungseinsätzen beobachtet worden.

(Reuters/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 24.07.2015, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!