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Verletzte bei neuen Gefechten in Ostukraine

Kiew/Donezk. Bei neuen Gefechten im Kriegsgebiet Ostukraine sind mindestens elf Soldaten verletzt worden. »Es gab keine Toten unter den Armeeangehörigen«, sagte Militärsprecher Andrej Lissenko am Sonntag in Kiew. Die ukrainischen Stellungen seien in der Region der Hafenstadt Mariupol am Asowschen Meer von Panzern der Aufständischen beschossen worden, sagte er. Im Kampf gegen die Aufständischen stockte die ukrainische Führung ihre Truppen im Konfliktgebiet weiter auf. Die Zahl der Soldaten sei auf bis zu 60.000 erhöht worden, sagte Präsident Petro Poroschenko in einem Fernsehinterview in Kiew. Damit habe sich das Kontingent seit Beginn einer im Februar beschlossenen, aber nicht eingehaltenen Waffenruhe mehr als verdoppelt, berichteten Medien am Samstag. Die Rebellen sprachen sogar von bis zu 80.000 ukrainischen Soldaten im Donbass. Nach Angaben der Regierung in Kiew stehen der Armee etwa 40.000 Aufständische gegenüber. (dpa/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.06.2015, Seite 1, Ausland

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