Zum Inhalt der Seite

Regenbogenparade in Wien

Wien. In Österreichs Hauptstadt fand am vergangenen Samstag zum 20. Mal die Regenbogenparade statt. Laut Organisator Christian Högl, Obmann des Vereins Hosi (Homosexuelle Initiative), nahmen rund 100.000 Menschen teil, um gegen die Diskriminierung von Lesben und Schwulen zu demonstrieren und zu feiern. Auf der Abschlusskundgebung sagte Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne): »Wenn Menschen verliebt sind, dann kann es sein, dass sie einen Fehler machen wollen: Sie wollen heiraten. Und ich bin dafür, dass jeder Mensch diesen Fehler machen kann.«

Zur gleichen Zeit fand ein »Marsch für die Familie« statt, auf dem etwa 1.700 Teilnehmer gegen das Recht auf Abtreibung und die Gleichstellung Homosexueller demonstrierten. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2015, Seite 15, Feminismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!