Zum Inhalt der Seite

Umfrage: Bürger für Kohleausstieg

Berlin. Im Streit um die geplante Sonderabgabe für alte Kohlekraftwerke – diese gelten als besonders starke Emittenten des Treibhausgases Kohlendioxid – haben die Bürger laut Umfrage eine recht klare Meinung. 59 Prozent sind aktuell der Ansicht, dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach den Klimaschutzversprechen vom G-7-Gipfel in Elmau jetzt einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohlestromerzeugung bis zum Jahr 2040 einleiten sollte. Dagegen sprechen sich 37 Prozent aus, wie eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage im Auftrag von Greenpeace ergab. In Ostdeutschland hält jeder Zweite nichts von einem Ausstieg aus der Kohleförderung. Dort gibt es große Braunkohlereviere. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.06.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!