-
10.06.2015
- → Inland
Wenig Jobs für Migranten mit Diplom
Berlin. Ausländer mit deutschem Studienabschluss haben es nach einer neuen Studie oft schwer, hierzulande auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Hochschulen, Firmen und Behörden müssten gemeinsam Rahmenbedingungen verbessern und Übergänge in den Job erleichtern, um das Potential dieser »Idealzuwanderer« zu nutzen, heißt es im Report »Zugangstor Hochschule«, den der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) am Dienstag in Berlin vorlegte. Unter denjenigen Studenten, die nach ihrem Abschluss gern in Deutschland bleiben wollen, seien rund 30 Prozent mindestens ein Jahr lang auf Stellensuche. Gründe für einen schlechten Start in den Job seien oft fehlende Netzwerke. Zudem fänden ausländische Absolventen an ihren Hochschulstandorten nur lückenhafte Unterstützungsangebote vor. Auch zeigten sich viele Arbeitgeber »zurückhaltend«, und Ausländerbehörden entschieden nicht einheitlich. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!