-
21.05.2015
- → Kapital & Arbeit
Großbanken zahlen Milliardenstrafen
Washington/New York. Die US-Regierung bessert ihr Budget auf und zieht fünf internationale Großbanken für Tricksereien an den Finanzmärkten zur Rechenschaft. Die US-Institute JP Morgan und Citigroup, die britischen Geldhäuser Barclays und Royal Bank of Scotland sowie die schweizerische UBS müssen insgesamt Zahlungen in Höhe von 5,6 Milliarden Dollar (fünf Milliarden Euro) erbringen, gab US-Justizministerin Loretta Lynch am Mittwoch in Washington bekannt.
Alle Banken mussten sich zudem krimineller Vergehen schuldig bekennen, weil Angestellte die Finanzmärkte manipulierten. Devisenhändler der Institute sollen durch gemeinsame Tricksereien Wechselkursentwicklungen zu ihrem Vorteil gesteuert haben. Im Fall der UBS bezieht sich das Schuldbekenntnis allerdings auf illegale Preisabsprachen bei der Festsetzung des Referenzzinssatzes Libor (London Interbank Offered Rate). (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!